Aktuelles


26.01.12  Schonzeit für Sorgenkind Aal 

12.12.11  Beiträge ab 2012

05.08.11  15 Fische auf dem Born gefangen Ferienspaß des Anglervereins

30.06.11  Fischtreppe an der Alten Aller wieder wie neu

20.04.11  Verzehrsempfehlung für Fisch aus Flüssen in Niedersachsen
03.04.11   Angler-Flohmarkt  in Achim
26.01.11   Beim Achimer Anglerverein feierten viele Mitglieder Jubiläum
24.08.10  Vergrößerung Regenrückhaltebeckens (RRB) „Auf dem Born"
10.08.10  Ferienspass wieder gut besucht
15.07.10  Eine-Frage,der Geduld  - Achimer Angler fischen mit Ferienkindern
21.06.10  Karpfen lieben „Erdbeer-Trüffel“
Profis vom Angel-Verein demonstrieren beim Sommerfest, wie sie die vorsichtigen Fische mit Leckerlis überlisten ( Achmier Kurier )
25.05.10    Ab dem 1. Juni  steht uns der Webersee nicht mehr zur Verfügung.  Der Pachtvertrag wurde gekündigt.
14.04.10    Letztes Feilschen vor Saisonbeginn
                    Gäste des Bierdener Anglerflohmarktes kamen von weit her   (Achimer Kreisblatt)

04.02.10  Kleine Braake kostengünstig renaturiert   (Achimer Kreisblatt)
07.01.10  Manche mögen gerne Vanille    (Wochen Tipp von Mirja Pophusen)
30.11.09  Neue Gewässer im Fischerei-Erlaubnisschein 2010 
18.09.09  Angelverbot in der kleinen Brake wegen Baggerarbeiten
17.09.09  Der Clüverswerder ist ab sofort wieder zu Angeln freigegeben !
02.09.09  Am 31. August 2009 verstarb unser Ehrenvorsitzender Gerhard Otten
23.08.09  Ab sofort kann das Vereinsheim nicht mehr gemietet werden !
26.07.09  Margitta Heyna die neue VDSF Fischerkönigin 2009
23.06.09  Buntes Programm beim Tag der offenen Tür
10.06.09  Fische drohen zu ersticken
27.04.09  Video von Tim Kluge / Der Clüverswerder von Grund auf neu
03.03.09  Am 3. März 2009 verstarb unser Ehrenvorsitzender Peter-Joachim Riedinger
24.02.09  Hecht und Karpfen fühlen sich wieder wohl

 


 

Schonzeit für Sorgenkind Aal

Achim - Das „Sorgenkind“ nicht nur der Achimer Angler ist derzeit wegen bedrohter Bestände der Aal. Auch dieses Thema kam auf der Jahreshauptversammlung des 1350 Mitglieder starken Achimer Anglervereins zur Sprache.

Langjährige Mitglieder, erfolgreiche Angelsportler sowie im Anglerverein besonders Engagierte wurden auf der Jahresversammlung geehrt. Unser Bild zeigt sie zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Uwe Roll (hintere Reihe, Dritter von links).

Vereinsvorsitzender Uwe Roll berichtete über das umfangreiche Aal-Schutzprogramm in Zusammenarbeit mit dem Wasserkraft-Unternehmen Statkraft.

Dieses richte gerade ein Turbinenmanagement ein, um die Überlebenschancen abwandernder Aale zu erhöhen und den Fortbestand überhaupt zu sichern. Laut EU sind 40 Prozent Abwanderungsquote zu gewährleisten.

Die Pachtgemeinschaft konnte beim Aalbesatz ihren Beitrag dank zusätzlich beantragter Zuschüsse deutlich erhöhen. Außerdem wurde in der Gemeinschaft eine Schonzeit für den Aal vom 1. Oktober bis 31. März beschlossen, an die sich außer den Pächtern auch die Berufsfischer halten müssen.

Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr standen beim Angler-Treffen noch die Themen Ehrungen und Ergänzungswahlen auf der Tagesordnung.

Uwe Roll hatte den Rückblick mit einem kurzen Bericht zum Stand des Sanierungsvorhabens „Große Brake“ in Bierden begonnen, das den Verein und die Behörden bereits seit längerem beschäftigt.

Ein Projektantrag wurde beim zuständigen Landesamt NLWKN gestellt, und die Zuschüsse sind beim Umweltministerium beantragt. Die Zuteilungsmitteilung liegt aber bisher noch nicht vor.

Zum Schluss bedankte sich Roll in seiner Rede für die unbürokratische Hilfe der schnellen Eingreiftruppe des Wasserschifffahrtsamtes Verden, die den Fischaufstieg in Baden wieder passierbar machte.

Zietlow und Nielenski

Saison-Vereinsmeister

Bei den Vorstandswahlen wurde der 1. Kassenwart Günter Pöschl im Amt bestätigt.

In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Ulrich Spiedt (1. Hegewart), Hans-Joachim Jobski (2. Hegewart), Thomas Bosselmann (1. Hochseewart), Sven Höhne (2. Hochseewart), Nina Bleich (Damenwartin), Carsten Niedzielski (1. Turnierwart).

Vereinsmeister der vergangenen Saison wurden Holger Zietlow bei den Senioren und Alfred Nielenski bei den Rentnern.

Ehrungen gab es dann für Mitglieder, die schon 25 , 40 oder 50 Jahre dem Verein angehören.

25 Jahre dabei sind Stefan Ernst, Karl-Heinz Heitmann, Siegfried Herzke, Werner Meyer, Christoph Rippich, Gabriele Schiele, Oliver Schmidt, Hermann Schulze, Matthias Strangalies und Hans-Ulrich Wehrs.

40 Jahre halten Paul Bleich, Gerd Huthwelker, Wolfgang Koschnicke, Adelbert Meyer, Egon Millarsch, Carsten Niedzielski, Edeltraud Rechten, Reiner Rinn und Gerhard Skäbe dem Verein die Treue. Sogar seit 50 Jahren Mitglied sind Wilfried Bohlmann, Herbert Laue und Günter Lewandowski.

Für besondere Verdienste im Gewässerschutz wurde Erhard Matschuck mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.

 

( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt v. 26.01.2012 )

 

12.12.11   Die Beiträge für das nächste Jahr stellen sich wie folgt dar:


Senioren 80 Euro
Jugendliche 26 Euro
Passive Mitglieder 16 Euro
Aufnahmegebühr Senioren 90 Euro
Aufnahmegebühr Jugendliche 26 Euro
Nicht geleisteter Arbeitsdienst 80 Euro
Die Lehrgangsgebühren für Senioren erhöhen sich auf 90 Euro.

Wohnsitz-Änderungen oder Änderung der Bankverbindung sollten unverzüglich dem Verein mitgeteilt werden. Es erspart uns und euch viel Kosten und Arbeit. Solltet ihr nicht am Lastschriftverfahren (Abbuchung) teilnehmen, überweist bitte rechtzeitig (bis zum 31. März 2012) euren Mitgliedsbeitrag unter Angabe der Mitgliedsnummer und Namen auf unser Konto bei der Kreissparkasse Verden, Konto-Nr: 11 141 132 (BLZ 291 526 70).

Günter Pöschl 1. Kassenwart

 

05.08.11 15 Fische auf dem Born gefangen Ferienspaß des Anglervereins


ACHIM • Auch in diesem Jahr veranstaltete der Anglerverein Achim wieder eine Ferienspaß-Aktion. Aufgrund der großen Nachfrage wurde wieder in zwei Gruppen vormittags und nachmittags geangelt. Mehr als 40 Kinder freuten sich trotz des nicht so schönen Wetters über den einen oder anderen Fisch, der im neu angelegten Rückhaltebecken Auf dem Born geangelt werden konnte. Einen kleinen Ausflug in die Material- und Köderkunde gab es während des Angelns dazu. Praktisch konnte es dann jeder mit einer eigenen oder vom Verein gestellten Angelrute ausprobieren. Insgesamt wurden mehr als 15 Fische gefangen, vom Rotauge bis zum Brassen. Einige Dorsch- und Hai- Wünsche der Kinder blieben dagegen unerfüllt Beim geselligen Abschlussgrillen mit Bratwurst, Haribo und kühlen Getränken gab es dann am Anglerheim noch viel zu erzählen.         
( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt )

 

30.06.11  Fischtreppe an der Alten Aller wieder wie neu
Auf Bitten des Vorsitzenden des Achimer Anglervereins Uwe Roll haben Männer des Wasser und Schifffahrtamtes Verden jetzt die Fischtreppe an der Wesermündung der Alten Aller in Baden von allerlei Müll befreit, den Forellen, Hechten, Aalen und Barschen durch eine neue Steinschräge, leichtere Treppenaufstiege und Ruhezonen wieder die Wanderung von der Weser in die Alte Aller ermöglicht. Eine unbürokratische Aktion,über die sich nicht nur der Anglerverein freut.

( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt v. 30.6.2011 )

 

20.04.11 Verzehrsempfehlung für Fisch aus Flüssen in Niedersachsen


In Fischen aus niedersächsischen Flußabschnitten wurde in 2009 und 2010 der Gehalt
verschiedener Kontaminanten ermittelt. Untersucht wurden Fische aus den Flüssen Elbe,
Ems, Weser, Leda und Aller auf Dioxine und dioxinähnliche PCB, Pestizide und
Industriechemikalien aus dem Spektrum der chlorierten Kohlenwasserstoffe sowie
perfluorierte Tenside und Schwermetalle. Für diese Untersuchung wurden der Aal und die
Brasse gewählt. Der Aal kommt in nahezu allen Flüssen Deutschlands vor und reichert
bestimmte Kontaminanten infolge seines vergleichsweise hohen Fettgehaltes in besonderer
Weise an, die Brasse ist als Vertreter der Weißfische ein beliebter Anglerfisch.


Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass es mehrfach zu Überschreitungen von
zulässigen Höchstmengen für die Summe an Dioxinen und dioxinähnlichen PCB kam. Bei
Aalen waren die Überschreitungen mit einer Ausnahme in Proben aller Flüsse feststellbar.
Bei Brassen kam es ebenfalls zu Überschreitungen von zulässigen Höchstmengen, diese
waren jedoch auf Proben der Weser und der Aller beschränkt, während Proben der Leda und
der Ems geringer belastet waren. Die Elbe stellte sich als Belastungsschwerpunkt für
chlororganische Pestizide heraus. In den Aalen der Elbe fanden sich in 45 von 92
untersuchten Proben Höchstmengenüberschreitungen für die Verbindungen Hexachlorbenzol,
HCH sowie DDT und Metaboliten. Die Brassen sind gegenüber den Aalen geringer
belastet.


Aus Gründen des Verbraucherschutzes liegt die maximal tolerierbare wöchentliche
Aufnahme für die Summe an Dioxinen und dioxinähnlichen PCB bei 14 pg Toxizitätsäquivalenten
(abgekürzt WHO-TEQ) pro Kilogramm Körpermasse. Für einen Menschen von
60 kg Körpermasse beträgt damit die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge 840 pg
WHO-TEQ. Nach Abschätzungen des Bundesinstitutes für Risikobewertung nimmt ein
Mensch im Durchschnitt täglich über alle Lebensmittel außer Fisch bereits eine Menge von 1
pg WHO-TEQ pro Kilogramm Körpermasse auf. Für einen 60 kg schweren Menschen ergibt
sich daraus eine wöchentliche Aufnahme von 420 pg WHO-TEQ. Die über belasteten Fisch
aufgenommene wöchentliche Aufnahmemenge sollte danach 420 pg WHO-TEQ nicht
übersteigen. Auf der Basis dieser Abschätzungen zur tolerierbaren wöchentlichen Aufnahme
an Dioxinen und dioxinähnlichen PCB und unter Zugrundelegung der Messergebnisse von
Fischen lassen sich für die untersuchten niedersächsischen Flussabschnitte die folgenden
Verzehrsempfehlungen ableiten:


Brassen. Bei Brassen fanden sich je nach Herkunft große Unterschiede in der Belastung an
Dioxin- und dioxinähnlichen PCB. Für Fänge aus Ems und Leda gilt eine Verzehrmenge von
maximal zwei Portionen von je 200 g pro Monat. Brassen aus Weser und Elbe sollten nicht
gegessen werden, da es hier zu Überschreitungen der geltenden Höchstmengen kam.


Aale. Infolge der hohen Gehalte an Dioxinen und dioxinähnlichen PCB ist grundsätzlich vom
Verzehr von Aalen abzuraten. Dies trifft für Aale aus allen untersuchten Flussabschnitten zu.
Bei Aalen aus der Elbe kommt noch eine vergleichsweise hohe Belastung an Chlorpestiziden
hinzu.

( Quellenangabe:  Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft,  Verbraucherschutz und Landesentwicklung )

 

03.04.2011  Angler-Flohmarkt  in Achim

Unser 15. Flohmarkt zog im diesen Jahr rund 300 Besucher in das Anglerheim. Verkauft wurde wieder mal alles, was mit unserem Hobby zu tun hatte. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr konnte jeder sein Angel-Schnäppchen ergattern. Die Anbieter und Käufer, die zum Teil weite Anfahrten in Kauf nahmen, wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht. Das Büro war auch wieder geöffnet, was einige zum Informieren oder zum Abholen ihrer Angelscheine nutzten.

 

26.01.2011   Beim Achimer Anglerverein feierten viele Mitglieder Jubiläum 

Viele Jubiläen wurden jetzt beim Angleverein Achim gefeiert. Hugo Staubel gehört dem großen Achimer Verein schon seit 60 Jahren an, während es Hans-Hans-Otto Rauch und Johann Seebode auf jeweils ein halbes Jahrhundert im Verein bringen. Walter Bahls, Werner Döhling, Horst Grusche, Heinrich Henneke, Karl-Heinz Höhmann und Heinz Moritz haben dem Achimer Anglerverein 40 Jahre die Treue gehalten. Silberjubiläen feiern Andree Bischoff, Frank Born, Lutz Borzek, Uwe Denker, Johann Duhn, Kuno Gätje, Rainer Glase, Rolf Haake, Manfred Hartmann, Hagen Hinners, Andre Hoffmann, Helmut Hoffmann, Jürgen Jobs, Rüdiger Kahnert, Hermann Kohlmann, Marco Lührs, Frank Menke, Lutz Rehling, Jürgen Rinn, Klaus Rümpel, Marco Schön, Adolf Schwarz, Kai Spanuth, Heinfried Wehrs, Reinhold Weniger und Josef Zielinski. Für besondere Verdienste wurden während der jüngsten Mitgliederversammlung Mario Barth mit der Silbernadel und Carsten Niedzielski mit einer Urkunde ausgezeichnet.

( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt v. 26.01.2011 - Artikel und Foto von Bernd Hägermann )

 

24.08.10  Vergrößerung Regenrückhaltebeckens (RRB) „Auf dem Born"

Wie die Stadt Achim auf ihrer Homepage meldet, wird das Volumen um 5.000 m³ auf zukünftig 10.000 m³ vergrößert.  Die Arbeiten beginnen bereits in der 34. Kalenderwoche und sollen bis November abgeschlossen sein.

 

10.08.10   Ferienspass wieder gut besucht

 
Dieses Jahr fand das "Angeln für Kids" am Regenrückhaltebecken "Auf dem Born " statt.
Wie jedes Jahr war der Andrang auf diese Veranstalltung so groß , das wir leider nur die Hälfte der Anmeldungen berücksichtigen konnten !
Trotz des heißen Wetters waren die Fische in Beißlaune und ich glaube, das jeder seinen Fisch gefangen hat.
Neben etlichen Weißfischen gingen auch vier Schleien und ein guter Aal an die Haken.
Nach zwei Stunden angeln wurde die Nähe zum Vereinsheim genutzt wo die Kids Bernds Aquarien begutachten konnten.
Bevor die Eltern zur Abholung kamen wurden , wie immer , leckere Würstchen gegrillt.
Bemerkenswert war dieses mal , das sehr viele Mädchen dabei waren !
Müssen wir Männer uns Sorgen machen ???
Abschließend möchte ich mich bei allen Helfern bedanken und hoffe , daß die Veranstalltung weiterhin so gut läuft wie bisher !
 
                                                                                                               Carsten Niedzielski

15.07.10  Eine-Frage,der Geduld 

Achimer Angler fischen mit Ferienkindern
ACHIM (häg) • Pia benötigte nur wenige Minuten für ihren ersten Fang - Uneinigkeit herrschte nur darüber, welchen Fisch sie denn da gerade aus dem Wasser des Regenrückhaltebeckens der Vogelsiedlung gezogen hatte, das Schauplatz einer Ferienspaßaktion des Anglervereins Achim war. Die meisten tippten auf „Rotauge". Carsten Niedzielski wusste sogar um die eigentliche Bestimmung des Fangs:" Ein guter Zanderköderfisch "
21 Kinder, von. denen viele zum wiederholten Mai dabei waren, ließen sich die notwendigen Angel-Gerätschaften erklären, piksten danach ausschließlich Maden an die Haken und warteten geduldig auf Zeichen aus der Tiefe des Teichs. Ohne Fisch sollte niemand das Regenrückhaltebecken verlassen, denn: „Hier gibt es jede Menge Weißfisch", sagte Carsten Niedzielski. Nach zwei Stunden war - der Hitze wegen - allerdings  Schluss mit der Angelei. Weiter ging es im Vereinsheim der Achimer Angler. Dort gab es für alle Kinder eine kleine Lektion in Fischkunde und natürlich auch etwas für das leibliche Wohl.

( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt - Artikel und Foto von Bernd Hägermann )

 

 

Castingturnier 25.7.2010

 

21.06.10  Karpfen lieben „Erdbeer-Trüffel“

Profis vom Angel-Verein demonstrieren beim Sommerfest, wie sie die vorsichtigen Fische mit Leckerlis überlisten

Profi Ingo Dege zeigt einer jungen Besucherin, wie das Fliegenfischen funktioniert

 

 

Die neuen Vereinsmeister des Angler-Vereins Achim präsentieren vor dem Vereinsheim stolz ihre Pokale. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Erfolge im Vorjahr unter anderem in den Kategorien Hochseeangeln, Salzwasser- und Binnenseefischen sowie Raub- und Friedfischangeln. FOTOS: STÜRMANN

 

 

 

 

 

VON ANTJE STÜRMANN
Achim. Kennen Sie die Achimerin, die 2009 den größten Fisch an der Angel hatte? Es ist Karin Blume. Jens Redecker indes ist Achims Raubfischkönig und das erfolgreichste Angler-Ehepaar heißt Rosi und Paul Bleich. Sie alle und noch mehr wurden am Sonnabend beim Kommers des Achimer Angler-Vereins geehrt. Am Sonntag präsentierten die Angler Fische, Fangtechniken und klärten auf, wie es um die Qualität der Gewässer bestellt ist. Ziemlich gut, wie Bitterling und Mühlkoppe beweisen. Diese Fischarten können nämlich nur in Wasser mit ausgesprochen guter Qualität überleben, erklärten Vereinsvorsitzender Uwe Roll und Gewässerwart Bernd Stöver unisono. Der Bitterling, der in Symbiose mit der Teichmuschel existiere, sei gar ein „Bio-Indikator“ für gesunde Gewässer, unterstreicht Uwe Roll. Nach der Verlegung des Deichs in Clüverswerder vor drei Jahren hatten die Angler in ihrer Freizeit eine zwei Meter tiefe Schlammschicht aus dem dortigen Teich gebaggert und Bitterlinge eingesetzt. Heute fühlen sich die Fische dort wohl und zeigen an: Das Gewässer ist sauber. Angeln ist viel mehr als nur Fischen Beim Gespräch mit Uwe Roll zeigt sich: Angeln ist heute weit mehr als nur ein Hobby. Angeln bedeutet, die Natur vor Raubbau und Wilderei zu schützen, heimische Fischewieder anzusiedeln, Bestände zu regulieren, die Qualität von Flüssen und stehenden Gewässern zu beobachten und zu analysieren. „Angeln heißt nicht nur Wurm ins Wasser werfen und Fisch rausziehen“, sagt Roll. Seit drei Jahren ist er Chef im 1400 Mitglieder zählenden Verein. Dieser wiederum ist der Pachtgemeinschaft Weser IV angeschlossen. Deren rund 5500 Angler pachten und pflegen die Fischbestände sämtlicher Gewässer zwischen Dörverden und Hemelingen. 40000 Euro hat die Pachtgemeinschaft im vorigen Jahr ausgegeben, um Jungfische nachzuziehen und auszusetzen. „Allein dieses Jahr haben wir 45000 Lachs- und Meeresforellenbrütlinge in die Weser ausgesetzt“, sagt Roll, der auch erster Sprecher der Pachtgemeinschaft IV ist. Uwe Roll selbst angelt schon seit 45 Jahren. Mit drei, sagt er, hat er zum ersten Mal eine Angelrute in der Hand gehalten. Seitdem hat sich viel verändert. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Jungs mit Bambus-Ruten losmarschiert sind, sich Stecknadeln zurechtgebogen haben und mit Würmern und Weißbrotkügelchen den Fisch fürs Abendbrot gefangen haben – wie der heute 75-jährige Hugo Staube. „Angeln ist heute Hightech“, sagt Uwe Roll und zeigt auf die drei aufgebockten schwarzen Angeln auf dem Vereinsrasen, von denen eine um die 3000 Euro kosten kann. Sensoren erkennen, wann es an der Carbonschnur zuppelt. Ein Empfänger piept und der Angler muss den Fisch nur an Land ziehen. Ob das mehr Spaß bringt, ist Geschmackssache. Schneller geht das Angeln so jedenfalls nicht, denn auch die Fische lernen dazu. Roll: „Wenn Sie gut sind, fangen Sie auf diese Weise drei Fische am Tag.“ Es gibt Tiere, die knabbern vorsichtig am Köder. Sobald sie abermerken, dass an der Leckerei etwas nicht stimmt, spucken sie den Happen wieder aus. „Karpfen zählen zu den ganz Vorsichtigen“, weiß Roll. Um sie zu fangen, müssen sich die Angler etwas einfallen lassen. Deshalb gibt es Kugeln – so genannte Boilies – aus Fisch und Lebermehl, die verlockend nach Erdbeere oder Vanille riechen und Ähnlichkeit mit Schokotrüffeln haben. 120 verschiedene Rezepte hat Christoph Böck gesammelt. AmSonntag durften ihm die Besucher beim Boilies-Rollen zuschauen. Ebenso wie Ingo Dege, der seit 14 Jahren Kurse im Fliegenfischen gibt. Sebastian Oberste-Kleinbeck testete mitgebrachtes Teichwasser und gab dessen Besitzern Tipps. Hinterm Vereinsheim räucherte Fisch. Im Vereinsbunker staunten die Besucher über Stör, Karauschen und Steinbeißer- Brut. „Schade, dass die Schulen unsere Ausstellung nicht angenommen haben“, bedauerte Gewässerwart Bernd Stöver. Die Schüler hätten viel zu staunen, bei zwei Zentimeter kurzen Flunder-Babys aus der Wümme und vom Aussterben bedrohten Steinbeißern aus dem Oyter See.

Geehrt wurden außerdem: Vereinsmeister (VM) Hochseefischen Volkmar Muhlert, Senioren (Friedfische) Björn Wahlers, Rentner Arnold Niedzielski, Hechtkönig Erich Strebel, beste Damen-Anglerin Rosi Bleich.

( Quellenangabe: 21.06.2010 Achimer Kurier - Artikel und Fotos von Antje Stürmann )

 

14. April 2010 

Letztes Feilschen vor Saisonbeginn
Gäste des Bierdener Anglerflohmarktes kamen von weit her

BIERDEN (häg)  Angler an Flüssen und Seen sind gemeinhin ruhige Zeitgenossen. Dieser Gemütszustand kann sich aber schlagartig ändern, sobald es auf einem  Angler Flohmarkt darum geht, die eigene Ausrüstung zu ergänzen oder zu reduzieren. Dann ist Schnappchenjagd und Feilschen angesagt, und das nicht zu knapp. Innere Ruhe kehrt erst wieder ein, wenn der Handel perfekt ist und des Anglers Seele wieder im Gleichgewicht.     Der Flohmarkt des Anglervereins    Achim ist dafür schon eine traditionelle Veranstaltung. Am Sonntag fanden sich am  Vereinsheim Profis und Amateure ein, Petrijünger alleesamt, um in Augenschein zu nehmen, was 30 Anbieter ausgebreitet hatten. Das reichte von Angel ruten und    - rollen Fischfutter bis zum Hochseegeschirrt das für das Salzwasserangeln benötigt wird. Und auch wer auf der Suche war nach    einem kleinen Boot, konnte fündig werden. Vereinsvörsitzender Uwe Roll zeigte sich mit dem Zuspruch sehr zufrieden: „Wir veranstalten    diesen    Flohmarkt seit zehn Jahren. Jedes Jahr kommen mehr Anglerkollegen." Diesmal sogar aus Aurich, Lüneburg oder Cuxhaven. Der gute Ruf dieser Veranstaltung hat sich herumgesprochen. Und der Saisonbeginn steht kurz bevor. Klar, dass die Petrijünger gerade jetzt noch einmal Ausschau halten nach" neuen technischen Hilfsmitteln.  Die Auswahl war so groß wie unterschiedlich. Wer unbedingt mit einer Angelrute aus    Kohlefaser fischen möchte, muss dafür tief in die Tasche greifen., Zwischen 2.000 und 3.000 Euro kostet solch ein Spitzenprodukt. Für Einsteiger in den Angelsport kommt es günstiger: „Für 200 Euro erhält man schon eine vernünftige Ausrüstung", sagte Roll.  Angeln ist ein Sport, der in jedem Alter betrieben werden kann. Im Achimer Club, der derzeit 1.400 Mitglieder zählt, gibt es weder Nachwuchssorgen noch zu wenige Angler im reiferen Alter: „Bei uns angelt der 14-jährige Junior und der 90 -jährige Routinier."  Für das leibliche Wohlergehen aller war bestens gesorgt. Es gab belegte Brötchen und jede Menge Würstchen, kaum Fisch.

( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt - Artikel und Foto von Bernd Hägermann )

 

 

4 Februar 2010   Kleine Braake kostengünstig renaturiert

Achimer Anglerverein freut sich über mit viel Eigenleistung erreichte Fortschritte / Mehr Fische am Intscheder Wehr


ACHIM (mm) Zoff im rund 1400 Mitglieder zählenden Achimer Anglerverein – das war einmal. Die jüngste Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zur Linde“ verlief harmonisch.
Vorsitzender Uwe Roll berichtete über die erfolgreiche Renaturierung der Kleinen Braake in der Bierdener Marsch, die dank des erheblichen Arbeitseinsatzes von Anglern zudem weit weniger Geld verschlang als gedacht. Statt 100 000 Euro, wie ursprünglich angenommen, habe die Wiederherstellung des Gewässers etwa nur ein Fünftel dieser Summe gekostet, wovon die den Verein überdachende Pachtgemeinschaft Weser IV auch noch einen Anteil trage, teilte Roll zur Freude aller Anwesenden mit.
Insgesamt 15 Arbeitsdienste hätten die Vereinsmitglieder 2009 absolviert. So seien zum Beispiel das Weserufer abschnittsweise gesäubert und zur Vorbeugung gegen wildes Parken Stellplätze in der Nähe von Angelgewässern angelegt worden.
Darüber hinaus unterstützte der Verein die vom Landesverband initiierte Fischzählung am Intscheder Wehr. An der dortigen Fischtreppe wurde der Bilanz zufolge eine beachtliche Anzahl von Flussneunaugen und weiterer Fische verschiedener Arten registriert. Das, so hieß es, deute auf eine relativ gute Wasserqualität in diesem Bereich der Weser hin.
Bei den Vorstandswahlen wurde Carsten Niedzielski als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Neuer 1. Gewässerwart ist der weiterhin auch als Lehrgangsleiter fungierende Bernd Stöver, Sebastian Oberste-Kleinbeck vertritt ihn als Gewässerwart. Zum 1. und 2. Hochseewart wählte die Versammlung die Neulinge Andreas Blume und Thomas Bosselmann, während Björn Wahlers als 1. Turnierwart und Wilhelm Redecker als 2. Schriftführer bestätigt wurden. Alfred Nielenski bleibt Obmann für Fischereischutz, Walter Jung Festausschussleiter und Roland Anders Heimwart.
Schließlich gab es zahlreiche Ehrungen. Die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein erhielten Jens Agaciak, Detlef Bethmann, Bettina Biene, Marco Bischoff, Hans-Ulrich Block, Mark Ellendt, Holger Grischow, Lars Hoffmann, Dirk Isensee, Henry Kargus, Henning Katz, Heiko Knüppel, Roland Koch, Richard Kuhn, Andreas Meier, Marcus Migowsky, Leslie Neumann, Arthur Niemann, Baldur Oberwöhrmeier, Arno Rinn, Thomas Thalemann, Ralf Weichler und Burkhard Wennicke.
Die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre ging an Gerhard Kukulies, Wolfgang Kummer, Hans-Thomas Müller, Arnold Niedzielski, Kurt Sauerborn, Heike Schwarz, Bernd Staubel und Günther Stubbe.
Harry Hundertmark, Heinz Jäckel, Dankwart Klein, Georg Neumann, Theodor Rauch, Jürgen Rechten, Hartmut Schlenker und Reinhard Ziegler sind sogar schon 50 Jahre im Anglerverein Achim und wurden deshalb zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Für besondere Verdienste bekam Günter Pöschl die Ehrennadel in Bronze und Sven Bleich die silberne Version. Für ihre zehnjährige Tätigkeit als Fischereiaufseher zeichnete der Verein Helmut Hoffmann und Norbert Barning mit der Goldnadel aus.  

( Quellenangabe: Achimer Kreisblatt - Artikel von Michael Mix, Foto von Bernd Hägermann )

 

7. Januar 2010   Wochen Tipp  von Mirja Pophusen :

Manche mögen gerne Vanille -  Achimer Angler:  Mehr als nur Fischfang
   wochentipp 7.1.10.pdf

 

30.11.09  Neue Gewässer im Fischerei-Erlaubnisschein 2010 Pachtgemeinschaft Weser IV
 

Lüssen Kieshafen im Bereich Weser Kilometer 345 rechte Weserseite – Achimer Marsch.

Lüssen Kieshafen im Bereich Weser Kilometer 345 linke Weserseite – Horstedt.

Bootsangelverbot!!   Bootseinfahrtverbot!!   Angelsperrzonen beachten!!

 

18.09.09  Kleine Brake

Fünf Wochen nachdem ein Fischsterben fast den ganzen Bestand dahingerafft hat , ( lediglich 2 Karpfen , 1 Hecht , 1 Giebel und mehrere Aale überlebten ) ist das Baggern in der Kleinen Brake abgeschlossen.

Der Schlamm wurde in Bunkern an der rechten Seite gelagert. Die Baustelle ist durch einen Zaun und Schilder gesichert .

Das Betreten der Schlammbunker ist lebensgefährlich , weil der Schlamm lange Zeit braucht , um sich zu setzen und zu trocknen !!

Das Angeln ist , auch auf der linken Seite , bis auf Weiteres untersagt !!

 


23.08.09    Keine Heimvermietung mehr

Aufgrund massiver Beschwerden der Nachbarschaft wurde unserem Verein vom Landkreis verboten das Vereinsheim für private Feiern zu vermieten


 

 Vom 24.07. - 26.07.2009 fanden die VDSF-Binnenfischertage in Rendsburg statt.

Mit der größten Brasse und den größten Rotauge wurde Margitta Heyna die neue Fischerkönigin 2009. Das meiste gewicht bei dieser Veranstaltung fing Karin Blum.

 

 

 

 

 

 



23.6.09    Buntes Programm beim Tag der offenen Tür
Achimer Anglerverein stellte sich vor / Frühschoppen mit Shanty-Chor

 Von Christian Butt

Achim. Nicht nur Hobbyangler zog es am Wochenende zum Tag der offenen Tür zum Vereinsheim des Achimer Anglervereins, sondern auch viele Nachbarn und andere Interessierte. Sehr zur Freude vom Vorsitzenden Uwe Roll. "Wir zählen zu den größten Vereinen in der Region und möchten den Leuten zeigen, dass unsere Mitglieder nicht nur fischen, sondern sich auch aktiv für den Naturschutz einsetzten", erzählt Uwe Roll.

So hat der Achimer Anglerverein beispielsweise dabei geholfen, dass mittlerweile wieder Forellen und Lachse in der Weser heimisch sind. "Das Aussetzen der Fischarten hatte Erfolg. Mittlerweile kann man über einen Meter lange Lachse die Fischtreppen am Weserwehr hochspringen sehen", sagt Uwe Roll. Welcher Fischreichtum sich in den Gewässern um Achim findet, zeigten die Vereinsmitglieder in einer Ausstellung. Vor allem Kinder beobachteten die quicklebendigen Fische in ihren Aquarien. "Die Fische wurden für die Präsentation eingefangen und sollen morgen wieder ausgesetzt werden", so der Vereinsvorsitzende.

Neben dem Vereinsheim hatten die Mitglieder ein großes Zelt aufgebaut. Dort gab es ein buntes Rahmenprogramm, beispielsweise einen Frühschoppen mit Musik des Shanty-Chors. Nebenan auf einer Wiese präsentierten sich die Sparten des Vereins. Dort zeigte Uwe Roll einigen Besuchern, was die zehn ehrenamtlichen Fischereiaufseher schon alles eingesammelt haben. Neben mehreren Reusen, Netzen, Kartenmaterial und einem Nachtsichtgerät auch Köder und Angelschnüre, an denen die Fische qualvoll verendet wären.

Ob der Anglerverein im kommenden Jahr erneut einen Tag der offenen Tür anbietet, kann der Vorsitzende noch nicht bestätigen. "Hinter solchen Aktionen steckt jede Menge Arbeit", so Uwe Roll. Was er aber schon jetzt sagen kann: dass die Angler ihr 90-jähriges Vereinsjubiläum im Jahr 2012 groß feiern werden.  Quelle:  Achimer Kurier am 23.6.09

 

10.6.09   Fische drohen zu ersticken

Angler wollen Weser-Seitenarm vertiefen / Problem ist größer als die Vereinskasse

Achim-Bierden. Der „Alten Braake" geht’s schlecht. Wie schlecht, das macht Uwe Roll ohne Worte, dafür mit einem Foto anschaulich: Reihenweise Fische, allesamt an der Wasseroberfläche, allesamt erstickt. Fast eine Tonne an Kadavern. Das war vor vier Jahren. Und wird wieder passieren, wie der Chef der 1400 Achimer Angler meint wenn nicht der Verein den Seitenarm der Weser tiefer macht. Das will er, sogar das Geld dafür selbst aufbringen. Doch das reicht nur für einen Teil des Gewässers.

Darum ist Roll derzeit unterwegs, um Hilfe anzufordern – beim Land, bei der Stadt, bei den Mitgliedern. Erst kürzlich hat der Vorsitzende auf den Zustand der Alten Braake im Achimer Fachausschuss hingewiesen. Vor allem darauf, dass das Problem größer ist als die Kasse des Vereins. Denn das Geld der Angler reicht nicht mal für die Hälfte des stetig flacher werdenden Weserarms in der Bierdener Marsch. Oder genauer: nur für die kleine und nicht auch noch für die große Braake, wie Roll das Gewässer unterteilt. Im Herbst, wenn der Landkreis den Antrag des Vereins genehmigt hat, wollen die Angler mit dem Vertiefen beginnen. Ein Unterfangen auf 200 Metern Länge, für das Roll 30000 Euro veranschlagt – „Pi mal Daumen". Und eines, das unbedingt noch in diesem Jahr abgeschlossen sein muss, wenn nicht im nächsten Sommer wieder tote Fische zuhauf an der Wasseroberfläche treiben sollen, wie der Vereinschef sagt: „Die Braake ist mittlerweile so flach, dass bei Trockenheit nicht mehr genug kaltes Wasser vorhanden ist." Warmes Wasser ist nämlich schlecht, denn: „Steigen die Temperaturen im Flussbett, sinkt der Sauerstoffgehalt", weiß Roll. Bei einem versandeten Gewässer wie dem in Bierden sogar rapide – bis die Fische ersticken. Damit es nicht so weit kommt, soll die kleine Braake stellenweise um das Doppelte vertieft werden. Ihr geht es nach der Prognose des Vereinsvorsitzenden schlechter als der großen Braake. Sie erreiche nur noch einen Pegel von 40 bis 90 Zentimetern: „Zu wenig für Fische, um bei Hitze in kühleres und damit sauerstoffhaltigeres Wasser abtauchen zu können." Darum sollen vor allem Kuhlen gebaggert werden, damit sich die Tiere zurückziehen können, wenn die Sonne brennt. Auch eine grundsätzliche Vertiefung der kleinen Braake – insgesamt 4000 Tonnen Schlamm sollen ausgekoffert werden – sehen die Angler- Pläne vor. Pläne, die übrigens nicht dazu dienen sollen, um den Petrijüngern Fischgründe zu sichern, wie Roll betont: „Wer angelt, geht an die Weser und nicht an die Braake." Ihm zufolge gilt es das Bierdener Gewässer aus Gründen des Naturschutzes und aus touristischen Erwägungen zu erhalten. Schließlich sei das Gelände rund umdie Braake ein lauschiges Plätzchen für Radwanderer und Spaziergänger. Auch diene das Flussbett als Überlauf, falls die Weser Hochwasser hat. Darum müsse die kleine Braake jetzt und die große in zwei bis drei Jahren vertieft werden. Spätestens, meint Roll. Denn sonst drohe dem letzteren Gewässerabschnitt genau dasselbe wie dem ersteren. Mit dem Unterschied, dass dort das Fischsterben ganz andere Dimensionen annehmen würde: „Mit einer Tonne verendeter Tiere wäre es nicht getan." Aus einem simplen Grund: „Dieser Teil des Weserarms ist breiter und länger." Somit gebe es auch mehr Fische. Viel tiefer als die kleine Braake sei der 350 Meter lange Abschnitt allerdings nicht mehr. Wie tief genau, soll jetzt eine Analyse zeigen. Roll schätzt, dass dort 16000 Tonnen Schlamm auszubaggern sind. Und dass sich die Kosten auf satte 100000 Euro belaufen. Eine Summe, die der Verein, wie er sagt, beim besten Willen nicht aufbringen kann – „nicht allein". Quelle: 10.6.09 Von Mitarbeiter des Achimer Kurier -  Christian Weth


 

Der Clüverswerder von Grund auf neu.

Unsere beiden neuen Ehrenmitglieder Georg Neumann und Arnold Niedzielski  

waren maßgeblich an den Baggerarbeiten beteiligt

 

 

 

 

 

27.04.2009   das neue Video von Tim Kluge

Im Frühjahr 2007 waren wie in den vergangenen Jahren die Marschwiesen von Schnee, Regen und Hochwasser der kalten Jahreszeit durchnässt. So dass die erste Schönwetterperiode, die besonders warm ausfiel, in der Achimer Marsch ein schon fast unangenehmes, schwülwarmes Klima erzeugte. Diese günstige Wetterlage nutzen älterliche kapitale Schuppen- und Spiegelkarpfen, um ihr imposantes Laichgeschäft in der Gewehrkuhle zu verrichten. Die Karpfen schwammen aus der großen Braake durch einen Verbindungsgraben in die kleine Kuhle. Da sich Karpfen in unseren Breiten nicht auf natürlichem Weg vermehren, bedauerte ich die sonst so behäbigen Fische um die vergebene »Liebesmühe«?!? Eine bald einsetzende Schlechtwetterphase zerstörte meine letzte Hoffnung auf einen sich natürlich reproduzieren Karpfenbestand.  Doch im Spätsommer 2008 berichtete mir Roman Reschke von mehreren gefangenen »Satzkarpfen« und konnte sogar Beweis - fotos präsentieren. Laut Gewässerausschuss wurden in diesem Zeitraum keine kleinen Karpfen besetzt. An diesem Ereignis wird deutlich, wie wichtig ein guter Bestand kapitaler Laichfische für unsere Gewässer ist. Ein Video von den laichenden Karpfen gibt es hier zu sehen. : Karpfensex in der Gewehrkuhle

Tim Kluge, Jugendwart

 

03.03.2009     Am 3. März 2009 verstarb unser Ehrenvorsitzender Peter-Joachim Riedinger. Peter war 16 Jahre lang 1.Vorsitzender unseres Vereins und von 2005 bis zu seinem Tod der 1. Sprecher der Pachtgemeinschaft Weser IV. SeineWorte fanden immer Gehör, sowohl im Verein als auch in der Pachtgemeinschaft. Er wird uns als aufgeschlossener Mensch und hilfsbereiter Vereinskamerad immer in Erinnerung bleiben.

 Der Vorstand

 

Datum:  24.02.2009   Hecht und Karpfen fühlen sich wieder wohl
Angler-Verein Achim investiert viel Geld und Arbeit in den Clüverswerder

Achim (kr).
Auf der Oberfläche hat sich eine Eisdecke gebildet. Nur wenige Stellen sind  eisfrei geblieben. Zwei Reiher stehen am Ufer und warten auf Beute. Sie  werden nicht lange warten müssen. Nachdem der See Clüverswerder in Bierden  im vergangenen Jahr vom Schlamm befreit wurde, haben sich die Lebensbedingungen für Fisch und Pflanzen wieder verbessert. Da ist sich Uwe  Roll ganz sicher. Roll ist Vorsitzender des Angel-Vereins Achim, der das  knapp vier Hektar große Gewässer bereits seit Jahren gepachtet hat.